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Hochgefühle bei den Gästen wecken

Was macht aus einem Hotel einen magischen Ort? 


Das Geheimnis ist, durch adäquate Gestaltung Hochgefühle bei den Gästen zu wecken. Und dafür braucht es bestimmte emotionale Elemente. Welche das sind, hat sich im Zeitverlauf immer wieder verändert, und inzwischen werden die Zyklen immer kürzer. 


Zur Erklärung ein kurzer Rückblick: Anfang des 19. Jahrhunderts entstanden die Grandhotels. Diese waren beziehungsweise sind Schlössern und Palais nachempfunden. Ihre großen Atrien, Freitreppen, Kronleuchter, übergroßen Türen, Ballsäle, also royalen, teils auch sakralen Elemente, lösten das Hochgefühl der Erhabenheit aus.         


 

Zwischen den 1950er- und 80er-Jahren hat man lange nicht gewusst, was ein herausragendes Hotel ausmacht. Diese Phase lösten die Architekten- und Designhotels ab. Philippe Starck beispielsweise ließ sich bei jedem Hotel, das er gestaltete, markant Neues einfallen, was die Neugier weckte, alle Hotels unter seiner Beteiligung kennenzulernen.


Nehmen wir das Delano Hotel in Miami Beach. Hohe weiße Tüllvorhänge wehen im Wind in der Lobby, dahinter das Meer, ein unglaublich dramatischer Effekt. Der Garten: eklektisch, mit einer Ansammlung an Liege-Inszenierungen, angefangen vom Sylter Strandkorb 

über die Hängematte bis hin zu Sofas im Stil Ludwig XIV., dazwischen ein 

riesiges Schachspiel.  


Im Hudson Hotel New York war ein echter Baumstamm das „Hauptsofa“ in der Bar. Das Hochgefühl, das hier geweckt wurde, „Bravour“. Hier spielen Wahrnehmungsspiele eine 

zentrale Rolle. Im The Royalton Hotel New York schritten Gäste in der Lobby über einen er höhten „Laufsteg“ und konnten gar nicht anders, als einen großen 

Auftritt zu haben. 


Die Budget-Designhotels als nächster Step machten Design für ein breiteres Publikum bezahlbar. Die 25hours oder auch Ruby-Hotels sind hervorragende Beispiele. 25hours betreibt in Wien Storytelling rund um das Thema Zirkus und zaubert Gästen damit ein 

Lächeln ins Gesicht. Das ist das Hochgefühl „Joy“ –Freudentaumel. Im Ruby Lissi in Wien hängen unterschiedlichste Lampen über der Bar, nicht eigens für diesen Platz designt, sondern zusammengesammelt. Es gibt keinen Pool, keinen Concierge, keinen 24-Stunden-Roomservice, die Zimmer sind quadratisch, praktisch, gut, und dennoch ist die Gestaltung sinnlich. 


Quelle: Tophotel 


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